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Bob Dylan feiert am 24.Mai 2001 seinen 60.Geburtstag.Aus diesem Anlaß erscheint im Maerz 2001 ein neues Buch.
Hier das "Fact Sheet" des Verlages
Titel
Willi Winkler
Bob Dylan
Ein Leben
ca. 208 Seiten
mit ca.100 Abbildungen
Gebunden
ca.DM 49.80/ös.384,-/sFr46,-
ISBN Nr. 3-8286-0077-4
Ab Maerz im Buchhandel
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"Als Bob Dylan gestern sang,sah ich auf dem Rasen des Olympiastadions,
farbig,sehr hoch gehend,die Wellen eines fremden alten Meeres und dazu
in der Ferne einen einzelnen Menschen auf dem Kamm eines künstlichen
Hügels."
Peter Handke,"Am Felsfenster morgens" (1998)
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Das Buch
Anfang der Sechziger stieg Bob Dylan in knapp drei Jahren
zum Herold des neuen Amerika auf. Seine Songs begleiteten die
Jugendbewegung bald in der ganzen Welt.Die Beatles sogen begierig
jedes seiner Worte auf,die Byrds machten sie zum Gemeingut.James
Dean gab das Tempo der neuen Zeit vor,und nie war es schöner,jung
zu sterben.Alle folgten diesem Muster:Jimi Hendrix,Janis Joplin,Jim Morrison und Brian Jones
- Bob Dylan hat es überlebt.
Eigentlich hätte er längst tot sein müssen,ein Märtyrer der einzig
wahren Musik.Er hat die Folkmusik überstanden und dann die Pfiffe
in Newport,1965,als er die elektrische Gitarre einstöpselte;einen
mysteriösen Motorradunfall und verrückte Fans;ein triumphales
Comeback und die anschließende Vergötterung.Er fing mit Elvis an,
mit Little Richard und mit Buddy Holly - und spielt
immer noch.
"There is no sucess like failure",singt er jetzt seit 35 Jahren,
und ein besonderer Erfolg sei das ja nicht.Aber darf man dem
Künstler trauen?Lügt er da nicht schamlos?Keiner,so zeigt Willi
Winkler in seinem Buch,ist so erfolgreich gescheitert wie Bob Dylan.
Deshalb macht er auch weiter.Dafür hat er überlebt.Und wer überlebt
hat,der geht querfeldein.Die Tournee darf niemals aufhören.
Stimmen
"Nach Dylan wurde alles anders-und für viele wurde es schrecklich.
Er hat es verdient,geliebt oder gehaßt zu werden.Nichts dazwischen."
Konrad Heidkamp,Musikkritiker
"Als Bob Dylan gestern sang,sah ich auf dem Rasen des Olympiastadions,
farbig,sehr hoch gehend,die Wellen eines fremden alten Meeres,und
dazu in der Ferne einen einzelnen Menschen auf dem Kamm eines künstlichen
Hügels."Peter Handke,"Am Felsfenster morgens"(1998)
Der Autor
Willi Winkler,so alt wie"Sweet Little Sixteen",hat in München
und St.Louis studiert und Bücher von John Updike,Anthony Burgess
und Saul Bellow übersetzt.Er war Redakteur der "Zeit" und des
"Spiegel" und schreibt heute für die "Südeutsche Zeitung".1998
erschien "All meine Deutschen.Ein Bestiarium";im selben Jahr
erhielt Winkler den Ben-Witter-Preis.
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