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© Norbert Baro
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18.
November 2002


Mein Plattenschrank
von Wolfgang Niedecken

Musikexpress / Sounds Nr. 1 / 1997

Wohin würde der Rock in den späten Sechzigern gehen? 1969
mußte jeder stoned werden und in Woodstock gewesen sein,
eine psychedelische Platte aufnehmen, durch verstörtesBetragen beweisen, 
daß er von Vietnam betroffen war. Aber dann brach ein junger
"Country Man" nach Nashville auf, suchte sich ein paar Studiomusiker 
zusammen, ging in ein Studio und nahm innerhalb weniger Tage ein Album 
mit Country-Liebesliedern auf, sanft gesungen mit einer Stimme, die er nie 
zuvor verwendet hatte. Während sich die meisten seiner Fans noch immer 
auf der Desolation Row herumtrieben, bog Dylan um die Ecke in die
Redemption Street ein, in die Straße der Erlösung.Nashville Slyline 
proklamierte im April 1969 einen reformierten,gedämpften und sehr 
verliebten Mann. Viele Rezensionen betonten, was nicht auf der Platte war, keinProdest, keine Verbitterung, kein drogenbeeinflußter Symbolismus, 
keine hipness. Wie konnte er uns das antun?

Variety nannte Dylans Stimme "schockierend verändert". Time : "Dylan 
macht jetzt ganz entschieden etwas, was man singen nennen kann.Irgendwo, irgendwie hat er es geschafft, eine zusätzliche Oktave aufzutreiben. 
"Geoffrey Cannon in The Guardian: "Die neueCountrymusik, immer durch 
Dylans Beispiel inspiriert, wird dieses Jahr mehr und mehr in
jeder amerikanischen Stadt gespielt werden. Sie wird ein wenig Raum und 
Ruhe auf den mörderisch fiebrigen Straßen schaffen. Christgau in 
The Village Voice: "Nach acht Jahrender psychischen Wanderschaft hat 
Dylan sich in den guten Hausvater verwandelt - freundlich, stabil, sicher; 
und er verspricht, uns nicht nächstes Jahr alles wieder ins
Gesicht zu kotzen. "Viele meinten, er habe jede Schärfe verloren, sei weich 
und rund geworden. Künstler schüfen bessere Werke, wenn sie litten, und 
deshalb sollten sie wohl um ihres Publikums und ihrer Kunst willen leiden. 
Ed Ochs in Billboard am 12.Juli 1969:
"Dylan, der Zufriedene, redet in Klischees und errötet, als ob jeder Tag Valentinstag wäre.....Also Goodbye, Bob Dylan, ich freue mich, daß du
 glücklich bist, obwohl du mir mehr bedeutet hast, als du.... genauso verwirrt
 warst wie wir alle...."

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